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Traumland gefunden

07.10.2008 ZO/AVU

Kasperli zu Besuch bei KufKi


Am Sonntag kamen Kasperli und seine Freunde vom Figuren-Theater Arcas aus Chur nach Uster. Die Kinder fieberten lautstark mit. Kultur für Kinder (KufKi) steht bereits im 14. Veranstaltungsjahr. Am vergangenen Sonntag war wieder einmal der Kasperli zu Besuch. Wenn der kleine Wicht zur Vorstellung ruft, dann kommen kleine und grosse Zuschauer in Scharen. Der Andrang im Gang vor der Turnhalle des Schulhaus Pünt war dieses Mal aussergewöhnlich gross. Kufki-Veranstalter René Krebs konnte rund 250 Eintritte verbuchen, der Theatersaal war bis auf den letzten Platz besetzt. An den grossen Publikumsaufmarsch mag auch der graue Himmel seinen Beitrag geleistet haben. Profi-Puppenspieler amWerk Leon Malan und Marion Pfaffen vom Figurentheater Arcas sind bewährte Puppenspieler der Kufki-Reihe. Diese umfasst jeweils zehn Vorstellungen mit den besten Puppenspielern aus der ganzen Deutschschweiz. Alle Beteiligten sind mit grossem Engagement am Werk. Die Vorbereitungen für jede einzelne
Vorstellung sind erheblich. Am Sonntag dauerte nur schon der Auf- und Abbau der Bühne inklusive der notwendigen Infrastruktur gegen sechs Stunden. Krebs und seine Crew (Katharina Gérard und Fabian Bockstaller), sind bemüht, den Kindern wirklich nur das Beste zu bieten. Kasperli bleibt der Grösste Von der ersten Minute der Vorstellung an waren die Kinder voll und lautstark dabei. Der Kasperli stellte Fragen und die Kinder riefen ihre Antworten quer durch den Raum. Langgezogene Jaaaas zeigten deren Einverständnis mit dem kleinen Zipfelkappen-Mann. Vor der farbenfrohen Kulisse der traditionellen Guckkastenbühne segelte Kasperli auf einem riesigen Boot über den Ozean. Die Begegnung mit einem riesigen Wal wurde für ihn zum Abenteuer.
Samt Schiff wurde er verschluckt und im Traum ins Tamaland befördert. Dieses liegt unter Wasser und brachte Begegnungen mit einem Delfin, einem singenden Tintenfisch, einem Seepferdchen und bunten Fischen. Um Kasperli seinen grössten Traum zu erfüllen, hatte ihm die Traumfrau zuvor den Wunschtraumschlüssel – den Schlüssel für gute Träume – anvertraut. Nach Kasperlis Rückkehr nach Hause und seinem abenteuerlichen Traum kam die Traumfrau nochmals zu Besuch und schenkte jedem Kind seinen eigenen Traumschlüssel. Unters Kopfkissen gelegt und mit dem gelernten Traumspruch versehen, soll dieser den Kindern gute Träume schenken. Diese standen geduldig an, um sich ihren eigenen Schlüssel abzuholen. Wenn die Sache wirklich funktioniert, dann schlafen die Oberländer Kinder ab jetzt nur noch gut und haben erst noch schöne Träume. Die Kufki-Vorstellungen finden immer am ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr statt.