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Rumpelstilzli - Gebr. Grimm

Rumpelstilzli - Gebr. Grimm So. 4. Okt. 2020 / 11.00 Uhr / KUfKI 27 - 2

Dialekt / 55Min.
Gestern buck ich, heute brau ich, ach wie gut, dass niemand weiss, dass ich Rumpelstilzchen heiss!
De Narr - De fuul Müller - Diä Müllerstochter - De Jakobli, em Müller sin Lehrbueb - De König - D Frau Haas - D Frau Fuchs -  s` Rumpelstilzli
Spiel: Tobias Loosli, Inszenierung Peter W, Loosli, Puppen: Trudi Loosli

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Es war einmal ein Müller, der war arm, aber er hatte eine schöne Tochter. Nun traf es sich, daß er mit dem König zu sprechen kam, und um sich ein Ansehen zu geben, sagte er zu ihm: "Ich habe eine Tochter, die kann Stroh zu Gold spinnen." Der König sprach zum Müller: "Das ist eine Kunst, die mir wohlgefällt, wenn deine Tochter so geschickt ist, wie du sagst, so bringe sie morgen in mein Schloß, da will ich sie auf die Probe stellen." Als nun das Mädchen zu ihm gebracht ward, führte er es in eine Kammer, die ganz voll Stroh lag, gab ihr Rad und Haspel und sprach: "Jetzt mache dich an die Arbeit, und wenn du diese Nacht durch bis morgen früh dieses Stroh nicht zu Gold versponnen hast, so mußt du sterben." Darauf schloß er die Kammer selbst zu, und sie blieb allein darin.